Praxisanleitende Person in der Ausbildung medizinischer Technologinnen und Technologen (MTA)

Berufspädagogische Qualifikation über 300 Stunden

Praxisanleitende Personen in der Ausbildung medizinischer Technologinnen und Technologen erhalten mit dem neuen MTBG (MT-Berufe-Gesetz) eine institutionalisierte Funktion im Ausbildungsprozess und müssen neben der fachlichen eine berufspädagogische Qualifikation im Umfang von mindestens 300 Stunden nachweisen.

Dieser Zertifikatslehrgang bereitet praxisanleitende Personen auf ihre zukünftige berufliche Ausbildungspraxis fachlich wie pädagogisch vor und qualifiziert sie strukturell. 

Die Weiterbildung ist modular aufgebaut und handlungsorientiert konzipiert. Der Einsatz digitaler Vermittlungsformen, zahlreiche Anregungen zur praktischen Arbeit und Hinweise zu modulbezogenen Leistungsnachweisen sowie die Durchführung einer Hospitation gewährleisten einen durchgängigen Theorie-Praxis-Transfer.

 

Anerkennung: Credit Points des DVTA sind beantragt.

Ziel der Weiterbildung

Übergreifendes Ziel der Weiterbildung ist es, den Teilnehmerrinnen und Teilnehmern das theoretische und praktische Rüstzeug für eine erfolgreiche Tätigkeit als praxisanleitende Personen an die Hand zu geben. Gleichzeitig werden sie auf ihre neue Rolle im Spannungsfeld von Beratung und Anleitung vorbereitet. Indem diese Weiterbildung berufliche und personale Handlungskompetenz für Praxisanleitungen vermittelt, werden Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf diese umfangreiche, qualitativ hochwertige und verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet und für sie qualifiziert. 

Nach dem Zertifikatslehrgang

  • können Sie für die Herausforderungen des Berufs der medizinischen Technologin bzw. des medizinischen Technologen begeistern
  • können Sie Expertenwissen didaktisch aufbereitet und handlungsorientiert für Auszubildende in der Praxisphase vermitteln
  • kennen Sie die Anforderungen der verschiedenen Ausbildungspartner und lernen, sie zu koordinieren
  • können Sie den Prozess der Praxisanleitung situationsbezogen und zielorientiert planen, umsetzen und evaluieren
  • können Sie Kommunikationsprozesse adressatenorientiert gestalten und Konflikte lösen;
  • wissen Sie um die Bedeutung von professionellem Feedback
  • sind Sie in der Lage, das Spannungsfeld zwischen Beratung und Anleitung konstruktiv zu gestalten
  • können Sie Beurteilungsprozesse situationsadäquat vorbereiten und durchführen
  • sind Sie sich ihrer Rolle im Kontext der Qualitätssteigerung im Gesundheitswesen bewusst
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