Die Medizinisch Technische Akademie Esslingen - MTAE

Mitten im Zentrum der historischen Altstadt von Esslingen bildet die Medizinisch Technische Akademie Esslingen (MTAE) seit über 40 Jahren Zukunftsberufe im medizinischen Bereich aus.

Wir sind kein Massenbetrieb, sondern bei uns stehen die Schüler im Mittelpunkt. Kompetente Lehrerinnen und Lehrer, sei es aus der MTAE oder von außerhalb aus Industrie und Kliniken, kümmern sich individuell um die Belange und Anliegen. So ist es bei uns normal und kein Problem, dass Schüler mit verschiedenen Bildungsabschlüssen in einer Klasse sind und gemeinsamen lernen, um die staatlichen Prüfungen abzulegen.

Wir bieten derzeit vier Ausbildungen an. Wer eine Berufsausbildung und etwas Berufserfahrung mitbringt, kann in die Fachschule für Medizintechnik einsteigen. Für alle, mit mindestens mittlerem Bildungsabschluss, bietet sich die Ausbildung zur staatlich anerkannten Medizinisch-technischen Assistenz (MTA) in den Fachrichtungen Laboratoriumsmedizin (MTLA), Radiologie (MTRA) und Funktionsdiagnostik (MTAF) an. Die Ausbildung zur MTA ist bei uns sehr praxisorientiert, rund die Hälfte des Unterrichts findet in Labors oder an den Röntgenanlagen statt. Sie ist damit auch für diejenigen gut geeignet, die nach der Schule nicht gleich wieder ausschließlich die Schulbank drücken wollen, sondern einen praktischen Bezug haben möchten.

Zusammen mit Kooperationspartnern bieten wir damit ein durchgängiges Konzept für den Einstieg in medizinische Berufe – auch ohne Abitur – an. Gleichzeitig bietet die Ausbildung ein ideales Sprungbrett für das Medizinstudium.

Die Medizinisch Technische Akademie Esslingen (MTAE) ist als Fach- und Berufsfachschule seit 1995 ein Teil der Technischen Akademie Esslingen (TAE).

Warum eine Privatschule? Unsere Vorteile:

  • kleine Klassen
  • intensive Betreuung der Schüler
  • Forderung und Förderung
  • Familiäre und angenehme Lernatmosphäre
  • kein Unterrichtsausfall
  • motivierte Lehrkräfte
  • moderne Räume und Laborausstattung

Unser Duales Modell

Der Fachkräftemangel im Bereich MTA (Labor, Radiologie und Funktionsdiagnostik) sowie Medizintechnik nimmt rasant zu. Wir erhalten täglich Anfragen von Kliniken, Firmen und Personalvermittlungen, die händeringend Fachkräfte suchen. Gleichzeitig werden deutschlandweit immer weniger MTAs und Medizintechniker ausgebildet. Die Prognosen deuten darauf hin, dass sich dieses Missverhältnis noch verschlimmern wird. Verschärfend hinzu kommt, dass sowohl die MTA Ausbildung als auch die Weiterbildung zum Medizintechniker zu den letzten Berufen gehören, bei denen während der Ausbildung keine Vergütung bezahlt wird, sondern für die in der Regel zusätzlich noch Schulgeld bezahlen werden muss.
Vor diesem Hintergrund haben wir begonnen, über neue Formen nachzudenken. Wir wollen verstärkt ein duales Modell anbieten, bei dem die Firmen/Kliniken/Arbeitgeber sich selbst um die Akquise der Schüler kümmern und die Schulgebühren übernehmen. Arbeitgeber haben damit den Vorteil, die Auswahl ihrer künftigen Mitarbeiter schon vor der Ausbildung selbst bestimmen zu können und diese durch frühzeitige Einbindung in den Betrieb (und eventuell durch entsprechende Verträge) längerfristig binden zu können.
Ein bestehendes Beispiel: ein Klinikverbund sucht sich eigenständig Auszubildende zur MTA. Er führt das Auswahlverfahren durch und schließt mit der Auszubildenden/dem Auszubildenden einen Vertrag. Er übernimmt die Schulgebühren für die dreijährige Ausbildung und schließt dazu auch einen Vertrag mit der MTAE. Alle Praktika werden im Klinikverbund absolviert, die MTAE betreut die Praktika und übernimmt die theoretische und fachpraktische Ausbildung bis zur staatlichen Abschlussprüfung.

MTAE-Video "Meine Ausbildung als MTA"

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